Schwierige Ukulele-Akkorde einfach spielen: E, Bb und D

Irgendwann taucht in einem Lied ein Akkord auf, der sich einfach nicht greifen lassen will. Bei der Ukulele sind das vor allem E, Bb und D. Keine Sorge: Damit kämpfen fast alle. Es gibt drei Wege – üben mit dem richtigen Trick, einen einfacheren Ersatz nehmen oder das ganze Lied in eine andere Tonart verschieben.

D: drei Finger in einem Bund

Bei D liegen G-, C- und E-Saite alle im 2. Bund, die A-Saite bleibt leer. Für kleine Hände ist es eng. Probier Zeige-, Mittel- und Ringfinger schräg nebeneinander. Manchen hilft es, nur einen Finger flach über die drei Saiten zu legen. Die A-Saite muss dabei frei bleiben.

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Ersatz: In vielen Liedern passt auch D7. Eine sehr leichte Form von D7: Zeigefinger auf die G-Saite im 2. Bund, Mittelfinger auf die E-Saite im 2. Bund, C- und A-Saite bleiben leer.

Bb: der kleine Barré

Für Bb legt der Zeigefinger flach über E- und A-Saite im 1. Bund. Dazu kommt der Mittelfinger auf die C-Saite im 2. Bund und der Ringfinger auf die G-Saite im 3. Bund. Drück mit der Außenkante des Zeigefingers, ganz nah am Bundstäbchen – das braucht weniger Kraft.

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E: der Endgegner

E-Dur ist auf der Ukulele wirklich schwer. Eine übliche Form braucht im 4. Bund drei Saiten auf einmal und die A-Saite im 2. Bund. Für Anfänger gibt es zwei bessere Lösungen: Oft klingt E7 an derselben Stelle fast genauso passend und ist viel leichter. Oder du transponierst das Lied.

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Der Joker: Transponieren

Steht ein Lied in A oder E, wimmelt es von schwierigen Griffen. Verschiebst du alle Akkorde gleichmäßig, zum Beispiel nach C oder G, bleiben Melodie und Stimmung gleich – nur etwas höher oder tiefer. Wie das geht, erklärt Transponieren. Bei den Liedern in der App kannst du die Tonart direkt umstellen.

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