Die vier Saiten der Ukulele heißen – von oben nach unten, also vom Kinn zum Boden – G, C, E, A. Diese Reihenfolge brauchst du ständig: beim Stimmen, bei Griffbildern und beim Lesen von Tabulaturen. Darum lohnt es sich, sie gleich am Anfang gut zu merken.
Merksätze
Mit einem kleinen Satz, bei dem jedes Wort mit dem Saitennamen beginnt, geht es ganz leicht:
- Gute Clowns essen Ananas.
- Geh Chillen, Ente Anna!
Saitennummern
Oft werden die Saiten auch nummeriert. Die 1. Saite ist die A-Saite, die dem Boden am nächsten ist. Die 4. Saite ist die G-Saite oben. Achtung: In Griffbildern stehen die Saiten senkrecht nebeneinander – ganz links G, ganz rechts A, so als würdest du die Ukulele vor dir aufstellen und anschauen.
Das Geheimnis des hohen G
Bei einer Gitarre werden die Saiten von oben nach unten immer höher. Bei der Ukulele nicht: Die G-Saite oben klingt höher als die C- und die E-Saite. Nur die A-Saite ist noch höher. Diese Stimmung nennt man auch „rückläufig“ (englisch reentrant). Sie sorgt für den hellen, fröhlichen Klang, an dem man eine Ukulele sofort erkennt. Die tiefste Saite ist also die C-Saite.
Manche Ukulelen sind mit einem tiefen G bespannt. Das klingt voller, passt aber nicht immer zu Schulheften und Zupfmustern. Für den Anfang und für die Ukulelenklasse ist das hohe G üblich. Die Bariton-Ukulele ist eine Ausnahme: Sie hat die Saiten D, G, B, E (im Deutschen D, G, H, E). Warum B und H dieselbe Note sind, erfährst du bei Töne und Notennamen.
Wenn du die Namen sicher kennst, kannst du deine Ukulele stimmen und Tabulaturen lesen.
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