Eine gestimmte Ukulele ist das Wichtigste überhaupt: Selbst der schönste Akkord klingt schief, wenn die Saiten nicht stimmen. Zum Glück geht das Stimmen schnell, wenn du einmal weißt, wie. Die Standardstimmung lautet G C E A, mit hohem G.
Mit dem Stimmgerät
- Öffne das Stimmgerät und erlaube das Mikrofon. Die Töne werden nur auf deinem Gerät ausgewertet.
- Zupf eine leere Saite, zum Beispiel die G-Saite, und lass sie ausklingen.
- Zeigt die Nadel nach links, ist die Saite zu tief: Dreh den Wirbel so, dass die Saite straffer wird.
- Zeigt sie nach rechts, ist die Saite zu hoch: Dreh in die andere Richtung, bis die Nadel in der Mitte steht.
- Wiederhole das für C, E und A – und prüf danach noch einmal alle vier Saiten.
Welcher Wirbel gehört zu welcher Saite?
Der häufigste Stolperstein: Man dreht am Wirbel einer anderen Saite und wundert sich, dass sich nichts tut. Folge deshalb mit dem Finger der Saite bis zum Kopf der Ukulele. Dreh langsam, in kleinen Schritten, und zupf dabei immer wieder. Stimm am besten von unten an den Ton heran: Ist die Saite zu hoch, lass sie erst etwas tiefer und dreh dann wieder hinauf. So hält die Stimmung besser.
Ohne Stimmgerät: die Saiten untereinander stimmen
Wenn eine Saite stimmt, zum Beispiel die A-Saite nach einem Referenzton, kannst du die anderen danach richten:
- E-Saite im 5. Bund greifen = klingt wie die leere A-Saite.
- C-Saite im 4. Bund = klingt wie die leere E-Saite.
- C-Saite im 7. Bund = klingt wie die leere G-Saite (das hohe G).
Neue Saiten dehnen sich in den ersten Tagen stark und verstimmen sich ständig. Das ist normal und hört bald auf. Mehr dazu bei Saiten wechseln und Pflege. Die Namen der Saiten erklärt Ukulele-Saiten: G, C, E, A.