Es gibt Hunderte von Ukulele-Akkorden – aber für die allermeisten Lieder reichen zehn bis zwölf. Am leichtesten lernst du sie in „Familien“: Akkorde, die in derselben Tonart oft zusammen vorkommen. Ein Griffbild zeigt die Saiten G, C, E, A von links nach rechts; die Punkte sind deine Finger.
Familie C: die Startfamilie
C, Am, F und G7 sind die vier ersten Akkorde fast jeder Ukulelenklasse. Sie sind in den ersten Ukulele-Akkorden Schritt für Schritt erklärt. Statt G7 steht manchmal G, und Dm und Em kommen dazu.
CAmFG7GDmEmFamilie F
Viele Kinderlieder stehen in F. Dazu brauchst du F, C7 und manchmal Bb. C7 ist herrlich einfach: nur der Zeigefinger auf der A-Saite im 1. Bund.
C7Familie G und D
Für Lieder in G brauchst du G, C, D (oder D7) und Em. In D kommen A7 und D dazu. A7 ist wieder ein Ein-Finger-Akkord: Zeigefinger auf die C-Saite im 1. Bund.
DA7Griffe als Zahlen
Manchmal stehen Griffe als vier Ziffern da, zum Beispiel 2010 für F. Jede Ziffer gehört zu einer Saite, in der Reihenfolge G, C, E, A. Die Zahl sagt dir den Bund, eine 0 heißt: Saite leer lassen. C ist also 0003, Am 2000 und G7 0212. Mit dieser Schreibweise kannst du dir Griffe auch ohne Bild schnell notieren.
Was bedeuten m und 7?
Ein kleines m steht für Moll (Am = a-Moll), eine 7 für einen Septakkord mit einem zusätzlichen Ton, der nach „weiter geht’s“ klingt. Alles Weitere erklären Akkordsymbole lesen und Dur und Moll. Wenn du einen Griff gefunden hast und wissen willst, wie er heißt, spiel ihn dem Akkord-Detektiv vor.
Alle Akkorde